Der Manchester Terrier (MT) 

gehört zu den pflegeleichtesten Terrierrassen überhaupt, da er durch das kurze Fell kaum gebürstet werden muss.

Es ist egal wo seine Menschen leben,

ob auf dem Land oder in der Stadt,

bei regelmäßiger Bewegung und Beschäftigung ist er ein zufriedener Hausgenosse. Als Haushund genießt der Manchester Terrier den Ruf ein perfekter Partner zu sein und eine sehr enge

Beziehung zu seinem Herrchen/Frauchen ist für ihn elementar wichtig. 

Der Manchester Terrier (MT) ist sehr kinderfreundlich, er liebt es zu spielen und ausgiebig herum zutoben.
(Natürlich gilt hier auch: Ein Hund sollte nie ohne Aufsicht mit Kindern alleine gelassen werden!)
In diversen Rassebeschreibungen wird der Manchester Terrier als zurückhaltend oder gegenüber Fremden als misstrauig, nicht böse beschrieben.

Dieser Charakterzug ist sehr individuell und lässt sich nicht generell bei allen Rassenvertretern feststellen.
Wie auch jede andere Hunderasse braucht der MT eine konsequente Erziehung.
Der Manchester Terrier bleibt bei aller Liebe zu seinem Herrn stets geistig autark.

Da der MT über ein hervorragendes Langzeitgedächtnis verfügt, vergeben sie keine tatsächlichen oder vermeintlichen Ungerechtigkeiten.
Er schafft es beispielsweise, bis zu drei Tagen beleidigt zu sein.

Man ist als Besitzer entsprechend ständig gefordert an der Beziehung zu diesem Hund zu arbeiten. Ohne Aggressivität zu zeigen ist der loyale, mutige Manchester Terrier ein ausgezeichneter Wachhund mit einem beeindruckenden Bellen, neigt aber nicht zum unnötigen kläffen. 

                        
Der Manchester Terrier ist gelehrig, wendig, schnell und ausdauernd, er ist für

viele Aktivitäten im Hundesport und als begeisterter Begleithund geeignet.

(z.B. Agility, Tuniersport , Joggen, Wandern, Radfahren, Reiten, etc.)

 

 

Erscheinungsbild

 

Sein Kopf ist keilförmig und verjüngt sich zur Nase hin; der Schädel soll flach und

vor den Augen gut ausgefüllt sein,

die Haut muss straff anliegen.
Augen mandelförmig; Nase Tiefschwarz, Ohren V-förmig.

Der Hals sollte lang und anmutig gebogen sein; die Schultern schräg gelagert,

die Brust schmal und tief.
Der Rücken ist über der Lendenpartie leicht gewölbt, die Rute wird nicht kupiert und verjüngt sich vom Ansatz zur Spitze hin.

Die Läufe sollen kräftig und vollkommen gerade sein, die Pfoten klein und wie eine Hasenpfote geformt. Seine Behaarung ist dicht, kurz und glänzend,  die Farben sind Tiefschwarz und Mahagoni.
Am Kopf ist der Fang bis zur Nase lohfarben, wobei die Nase und der Nasenrücken tiefschwarz sind. Je ein lohfarbenes Abzeichen befindet sich auf jeder Wange und über jedem Auge.

Unterkiefer und Kehle sind von einem deutlich abgegrenzten lohfarbenen "V" bedeckt. Die Vorderläufe sind von den Fußwurzelgelenken abwärts lohfarben mit Ausnahme der Zehen, die schwarz gestrichelt sein sollen und eines klar abgegrenzenten schwarzen Flecks ("Daumenabdrück") direkt über den Pfoten. 

Die Innenseite der Hinterläufe ist lohfarben mit schwarzer Unterteilung in Höhe

der Kniegelenke.
Die Unterseite der Rute lohfarben ebenso wie die Afterregion, deren lohfarbene Markierung so schmal wie möglich ist, damit sie von der Rute verdeckt wird.

Eine angedeutete lohfarbene Markierung befindet sich, von vorn gesehen,

auf jeder Seite der Brust.
Lohfarbe auf der Aussenseite der Hinterläufe (im allgemeinen "Hosen" genannt)

ist unerwünscht.
Keinesfalls darf sich Schwarz mit Loh vermischen (oder umgekehrt);
die Farben müssen klar voneinander abgegrenzt sein.
Ideale Schulterhöhe: Rüden in der Regel 40 bis 42 Zentimeter,

Hündinnen etwas weniger.

 

Iris-Gabriele Heine

(Manchester Terrier von Barkelsby)